Skigebiete Teil 2: Kitzbühel- Auf den berühmtesten Pisten der Welt

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Wahrscheinlich werdet ihr schon auf den Artikel über Ischgl gestoßen sein, den ich vor ein paar Wochen geschrieben habe. Hier kommt der zweite Teil der Reihe über tolle Skigebiete, die mehr zu bieten haben als die Piste hinunterzufahren: Kitzbühel. Der Ort im nordöstlichen Tirol in Österreich zieht jedes Jahr Tausende vom Wintersport begeisterte Menschen an und auch ich bin dieses Jahr die ein oder andere Piste in Kitzbühel hinunter gefahren.

Kein Schnee- kein Problem

Auf dem Weg dorthin frage ich mich, ob ich denn wohl Schnee sehen würde und ob die Pisten denn überhaupt befahrbar wären. Der Grund sind die grünen Wiesen, die links und rechts der Straße an den Bergen prangen. Angekommen, stelle ich fest, dass ich mir umsonst Sorgen gemacht habe. Viele Pisten werden mit Kunstschnee bedeckt, sodass der Tag doch ein voller Skierfolg werden kann. Hinzufügen muss ich an dieser Stelle, dass auch andere Skiorte kaum echten Schnee gesehen haben und dass das Wetter für diese Jahreszeit ungewöhnlich warm war und somit natürliche Schneepisten unmöglich macht.

Glücklicherweise trübt das den Spaß keineswegs. Wir fahren mit der Gondel hoch und schon geht das Skivergnügen los. Wer noch nicht sonderlich geübt ist, muss wissen, dass die erste Piste sofort einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad als blau hat. Dementsprechend sollte man ein gewisses Niveau beim Ski- oder Snowboard fahren mitbringen.

Wunderbare Pisten und Panoramen

Kitzbühel bietet verschiedene Möglichkeiten an Pisten und Abfahrten. Trotzdem kann man sagen, dass es vielleicht weniger anfängerfreundlich ist als zum Beispiel das Skigebiet in Ischgl. Noch etwas unterscheidet die beiden Gebiete. Wie schon erwähnt ist Ischgl ein eher rundes Skigebiet, während Kitzbühel sich lang erstreckt. Das ist jedoch nicht unbedingt ein Nachteil. So fährt man lange und sieht viele verschieden Strecken und Panoramen.

Eins der womöglich beeindruckendsten Panoramen erlebe ich in der Skihütte Panoramaalm. Als ich mich in den Wintergarten setze, eröffnet sich mir ein eindrucksvoller Blick in das Tal. Besonders wird dieser Blick durch es den steilen Abgang unterhalb der Alm. So entsteht bei mir das Gefühl des Freischwebens. Nachdem wir uns mit Schnitzel und Käsespätzle gestärkt haben, geht es wieder auf die Piste, denn ich möchte jede Sekunde ausnutzen. Die teilweise grünen Flecken der Wiesen tun dem Vergnügen überhaupt keinen Abbruch.

Die weltbekannteste Abfahrt

Wer Skifahren über alles liebt, überlegt sich vielleicht auch zu einer Zeit zu fahren, wenn das weltberühmte Skirennen auf der „Streif“ stattfindet. Die Streif ist das spektakulärste Abfahrtsrennen auf der Welt, bei dem sich jedes Jahr im Januar die besten Skifahrer messen. Wer selbst die Piste hinunterfahren möchte, sollte sich ein anderes Datum für den Skiurlaub aussuchen. Den Rest des Jahres ist die Abfahrt nämlich für jedermann öffentlich zugänglich.

Das 700 Jahre alte Dorf an sich verbindet Altes und Modernes. Auf der einen Seite bietet die Altstadt eine romantisch Kulisse mit gemütlichen Cafes und traditionellen Restaurants. Auf der anderen Seite findet man auch das schnelllebige Jet Set Leben und kann Après-Ski und Partys in den modernen Bars erleben. Nicht nur Kitzbühel ist ein beliebter Ort zum Urlaubmachen und Übernachten. Viele genießen ihre Ferien unter anderem in den Nachbardörfern Reith, Aurach oder Jochberg.

Obwohl ich nur einen Tag in Kitzbühel verbracht habe und längst noch nicht alles gesehen habe, war ich beeindruckt von den verschiedenen Pisten und der Atmosphäre, die dort herrscht. Nicht umsonst ist das Skigebiet Kitzbühel 2013, 2014 und 2015 zum besten Skigebiet der Welt von der Skitesterseite ‚skiresort.de‘ gekürt worden.

Bildquelle: pixabayuser flugjoshi
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