Unser Roadtrip durch den Westen der USA

rundreise

 

Im Juli 2015 war es endlich soweit, meine allererste USA-Reise stand an! Zusammen mit meiner Mama durfte ich 3 Wochen lang die Westküste erkunden und viele tolle Orte kennen lernen. Wir hatten uns damals für eine selbst organisierte Rundreise mit einem Mietwagen entschieden, eindeutig die richtige Wahl.

Der Flug

IMG_1499Bei unserem Hinflug ging es mit der Lufthansa von Düsseldorf, mit einem Zwischenstopp in München, nach Los Angeles. Es war mein erster Langstreckenflug und ich bin wirklich dankbar dafür, dass wir mit der Lufthansa geflogen sind und kann die Airline nur weiterempfehlen. Der Service ist super, und auch die Plätze im Flieger waren nicht schlecht. Glücklicherweise gab es bei uns keinerlei Komplikationen bei der  Einreise in die USA. Die Warteschlange am „NON US Citizens Schalter“ im LAX war zwar sehr lang, darauf hatten wir uns jedoch schon vorher eingestellt und so ewig lang hat es am Ende dann eigentlich doch garnicht gedauert. Positiv überrascht waren wir eindeutig von dem Mann, der bei uns die Passkontrolle durchgeführt hat. Man hört ja immer, dass dieser Vorgang so unglaublich streng abläuft, dass man bloß keine Miene verziehen soll und hier quasi nichts falsch laufen darf. Dementsprechend waren wir schon ein wenig nervös als wir dann endlich dran waren, jedoch völlig unberechtigt. Das Ganze hat ca. zwei Minuten gedauert, der Typ war total locker, hat sich mit mir, während wir unsere Fingerabdrücke eingescannt haben, noch über mein Abitur unterhalten und uns anschließend viel Spaß bei unserer Reise gewünscht. Also keinerlei komische Fragen, wie wir es eigentlich erwartet hatten, somit war, nachdem wir auch unsere Koffer heile vom Gepäckband genommen haben, die erste große Hürde schon mal geschafft.

1. Station: Los Angeles

Nachdem wir ca. 5 MIMG_1524inuten L.A. Luft geschnuppert hatten, ging es für uns auch schon in den Shuttle-Bus, der uns zu unserer Car-Rental-Station ‚Alamo‘ gebracht hat, wo wir statt einem kleinen Fiat 500 glücklicherweise für den selben Preis einen doch etwas größeren und besser ausgestatteten Toyota Corolla bekommen haben. Da es ein Neuwagen war, war der Bremsvorgang zunächst einmal nicht gerade geschmeidig, wodurch sich unsere 1. Fahrt durch L.A. in diesem Auto ziemlich holprig gestaltete. Glücklicherweise waren die Straßen nicht so voll ^^.

Nun ging es aber erstmal ab in unser, über Airbnb gebuchtes, Haus auf dem La Cienega Boulevard, ganz in der Nähe von Venice Beach, wo wir 3 Nächte verbringen durften. In der Zeit haben wir natürlich erstmal das komplette Touri-Programm durchgeführt: Walk of Fame, Hollywood Hills, Santa Monica Pier… Auf meine Lieblingsorte in L.A. gehe ich in diesem Blogpost etwas näher ein. Wir hatten das Glück, dass wir über den 4th of July in Amerika sein konnten, also haben wir es uns natürlich auch nicht entgehen lassen, Abends ein Feuerwerk anzuschauen. Hier haben wir uns für einen Ausflug nach Long Beach entschieden. Der Strand war zwar wirklich wunderschön, von dem berühmten Feuerwerk hatten wir uns allerdings etwas mehr erhofft…

Unsere Unterkunft: das Appartment der lieben Milly in Mar Vista | 3 Nächte

2. Station: Lake Havasu City

Auf dem Weg nach Lake DSC04272Havasu haben wir einen kleinen Zwischenstopp in Barstow eingelegt, um auch einmal in dem bekannten Outlet vorbeizuschauen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall: Einige Levi’s Jeans für jeweils ca. 20$, zwei paar Vans für jeweils 25$, einige ebenfalls sehr günstige Teile von Calvin Klein und zwei Paar Schuhe von Timberland für 20/30$ durften mit. So günstig kommt man, denke ich, auch nicht nochmal an die Sachen! Nach unserer Shoppingtour bei über 40 °C und einer Stärkung bei In-N-Out ging die Fahrt fahrt weiter und plötzlich beschloss das Wetter, uns einen Schrecken einzujagen: Da ist man ein Mal in seinem Leben in der Wüste, in Arizona und plötzlich bricht das heftigste Gewitter aus, was man je miterlebt hat. Alle paar Sekunden schlugen Blitze in sämtliche Bäume neben uns ein, aus Regen wurde Hagel, ich bekam ständig „Flash Flood Warning“ Notfallhinweise auf mein Handy und auf einmal konnten wir dank dem Nebel rein garnichts mehr sehen und das mitten im Nirgendwo auf einem Highway. Irgendwann hatte die Horrorfahrt dann endlich auch ein Ende und wir kamen in unserem Motel (wie man es aus Horrorfilmen kennt) in Lake Havasu City an. Für den nächsten Tag hatten wir eigentlich geplant noch etwas in der Stadt rumzulaufen, was jedoch bei den Temperaturen absolut unmöglich war also beschlossen wir einfach an den Lake zu fahren und dort noch ein paar Stunden zu verbringen. Der See war wunderschön, mit den Bergen im Hintergrund und auch das Wasser war sehr klar, vor allem aber war es bei über 40 °C ohne Abkühlung auch nur schwer draußen auszuhalten…

Unsere Unterkunft: das Sands on the Fairway Motel | 1 Nacht

3. Station: Williams → Grand Canyon

Unser nächstes Ziel sollDSC04350te der Grand Canyon sein. Als Unterkunft haben wir das Motel 6 im kleinen western Städtchen Williams an der historischen Route 66 gewählt. Hier hat man sich wirklich wie in einer anderen Welt bzw. wie im Film gefühlt. Alle kannten sich irgendwie untereinander, waren freundlich und sehr nett und offen zu den Touristen. An einem Abend fand sogar eine Art Cowboy-Show mitten auf der Straße zwischen allen Lokalen statt, natürlich eine Touristenattraktion, trotzdem kam dieser ganze Western-Flair irgendwie sehr echt und glaubwürdig rüber, gerade weil die ganze Stadt in dem Stil aufgebaut ist. Ich persönlich kann Williams auf jeden Fall nur empfehlen als Übernachtungsort bei einer Reise zum Grand Canyon.

Zwei Nächte DSC04282haben wir in Williams verbracht, da wir uns unbedingt einen ganzen Tag für den Grand Canyon Zeit nehmen wollten und auch der Weg dorthin schon nicht gerade kurz war. Es war einfach überwältigend dort! 450 km lang, zwischen 6 und 30 km breit und bis zu 1800 m tief, die Schlucht war einfach gigantisch und mitten drin der Colorado River! Da der Grand Canyon Nationalpark so unglaublich riesig ist fahren natürlich auch dort, wie es in den meisten Nationalparks der Fall ist, „Hop-on-Hop-off-Busse“, mit denen man sämtlichen Aussichtspunkte erreichen kann, dazu kommen noch die gratis Wasserspender an bestimmten Stationen im Park, und der Parkplatz, ein wirklich guter Service für 30$ wie ich finde! Wer also irgendwie die Möglichkeit hat zum Grand Canyon zu kommen und diesen zu besichtigen, der sollte diese Chance auf jeden Fall nutzen, denn der Anblick ist wirklich einmalig und unvorstellbar, ein Ort den man gesehen haben muss!

Unsere Unterkunft: das Motel 6 Williams East | 2 Nächte

4. Station: Las Vegas

Auf unserem Weg nach Las Vegas durfDSC04390te natürlich auch ein kleiner Zwischenstopp an der Grenze zwischen Arizona und Nevada nicht fehlen, nämlich bei der berühmten Hoover-Talsperre. Ein atemberaubender Anblick, wie dort die wunderschön strahlenden türkisen Gewässer, durch die riesigen Steinbauten vom Hoover Dam voneinander getrennt werden.

DSC04426Als wir nach einer langen langen Autofahrt endlich im Hardrock Hotel in Las Vegas angekommen waren, ging es für uns erstmal zur Poollandschaft, allerdings nur zum ‚Nirvana Pool‘, da alle anderen erst ab 21 sind. Als es später so langsam dunkel wurde, wollten wir natürlich den, vom Hotel zu Fuß aus erreichbaren, Strip erkunden. Es war muss ich sagen viel schöner als ich es mir vorgestellt hatte. Die Hotels bzw. Casinos waren alle so luxuriös und prunkvoll, es gab unglaublich viel zu sehen, an jeder Ecke eine neue Attraktion. Besonders fasziniert hat mich, dass quasi jedes Hotel ein bestimmtes Thema hatte und demnach auch gestaltet war, wie z.B. die Gondelfahrten im ‚The Venetian‘ Hotel oder aber das nachgebaute New York beim New York-New York Hotel. Ebenfalls ein absolutes Highlight dort waren die ‚Bellagio Fountains‘ vor dem Bellagio Hotel. Alles in allem war Las Vegas viel edler und luxuriöser als ich es mir vorgestellt hatte. Zwar hat wirklich quasi alles geleuchtet, das Gesamtbild war aber definitiv nicht so schrill und nervig wie es mir einige bekannte vorher beschrieben hatten. Mehr als 2/3 Tage müsste ich allerdings auch nicht in der Stadt verbringen.

Tipp: Wer bei seiner Reise nach Las Vegas nicht gerade an das Wochenende gebunden ist, der sollte auf jeden Fall überlegen lieber in der Woche Zeit dort zu verbringen, da dann die Preise teilweise wirklich um das 3-fache runter gehen und man sich so eventuell auch für ein etwas besseres Hotel entscheiden kann. Für unsere Übernachtungen im Hardrock Hotel haben wir sogar weniger bezahlt als in dem ein oder anderen Motel, es lohnt sich also wirklich!

Unsere Unterkunft: das Hardrock Hotel and Casino | 2 Nächte

5. Station: Death Valley

In diesem verlassenenDSC04503 und ‚toten‘ Ort ist bei uns nicht gerade viel passiert. Eigentlich hatten wir geplant den Nationalpark zu besuchen, aufgrund von Übermüdung und den hohen Temperaturen haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden und uns den Rest des Tages an den Pool gelegt um wieder ein wenig Energie zu tanken …^^.

Unsere Unterkunft: das Death Valley Inn & RV Park Motel | 1 Nacht

6. Station: Mammoth Lakes

Eine eigentlich ungeplante StatioDSC04533n in unserer Rundreise… Ursprünglich sollte es von Death Valley direkt nach Yosemite gehen, hier hatten wir uns jedoch etwas überschätzt, denn der Weg war um einiges länger als erwartet. Eine Alternative musste her und diese hieß in dem Fall ‚Mammoth Lakes‘, ein beliebtes Wintersport Gebiet in Kalifornien. Wie wir von der freundlichen Dame an der Rezeption in unserem Motel erfuhren, waren wir kein Einzelfall: Die Stadt soll wohl von vielen Reisenden als Übernachtungsort vor ihrem Ausflug nach Yosemite genutzt werden. Nachdem wir all unsere Lebensmittel vom Auto in unser Hotelzimmer befördert hatten (Bärenalarm!), machten wir uns auf den Weg in die Mammoth Mountains. Die Wanderung durch die Wälder tat nach Las Vegas wirklich ziemlich gut. Besonders schön waren hier die ‚Rainbow Falls‘, ein Wasserfall, auf dem je nach Lichteinfall ein Regenbogen schimmert. Ähnlich wie beim Grand Canyon fuhren auch dort Shuttle-Busse, um die Touristen zu den verschiedenen Orten in den Bergen zu befördern.

Unsere Unterkunft: das Travelodge Mammoth Lakes Motel | 1 Nacht

7. Station: Yosemite

Am nächsten Tag ging es schDSC04571on früh morgens weiter nach Yosemite, schon der Weg dorthin war sehr abenteuerlich. Man musste eigentlich so ziemlich jede Sekunde hoffen, dass sich keine Felsen lösen und auf das Auto fliegen, glücklicherweise ist auch nichts passiert. Je näher wir dem Park kamen, desto mehr Tiere sind uns auch über den Weg gelaufen, hauptsächlich waren es kleine Hörnchen die sich an so ziemlich jeder Ecke in den Gebüschen versteckt haben. Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, ging es auch schon direkt in den Bus für eine Tour durch den Yosemite National Park. Schon monatelang vor der Reise hatte ich die Yosemite Falls als Hintergrundbild auf meinem Macbook und auf einmal stand ich doch tatsächlich direkt vor ihnen. Es schien total irreal, die Felsen waren so riesengroß, genauso wie die vielen verschiedenen Bäume überall. Man muss einfach mal dort gewesen sein, die zahlreichen Eindrücke lassen sich mit der Kamera nicht annähend einfangen.

8. Station: Oakland → San Francisco → Berkeley

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Da wir uns einen Tag San Francisco anschauen und am nächsten Tag die UC Berkeley besichtigen wollten, beschlossenen wir, uns eine Unterkunft in der Mitte zu suchen also in Oakland. Zumal ein Zimmer dort natürlich wesentlich günstiger ist als in San Francisco.

Als wir nach einem viel zu langen Stau auf der Oakland Bay Bridge, endlich ein Parkhaus gefunden hatten, konnte unsere Tour durch San Francisco auch losgehen. Glücklicherweise hatte uns die nette Dame im Parkhaus einige Tipps gegeben, wie wir unsere 1-Tages-Tour, zu Fuß durch die Stadt am besten gestalten sollten. Zuerst ging es für uns zum  ‚Coit Tower‘, ein eirklich genialer Aussichtspunkt: die Golden Gate Bridge, Alcatraz Island und Treasure Island können von hier aus gesichtet werden. Weiter ging es nun durch den wunderschönen Stadtteil ‚North Beach‘ zum berühmten ‚Pier 39‘, ein schöner Touri-Ort^^. Natürlich wollten wir an dem Tag auch noch irgendwie zur Golden Gate Bridge kommen, da dies mit dem Auto jedoch für diesen Tag ein wenig zu zeitaufwändig geworden wäre, haben wir uns für eine 90-minütige Bootstour entlang des San Francisco Bay entschieden. Diese hat uns unter die Golden Gate Bridge, unter die San Francisco Oakland Bay Bridge und zur Insel Alcatraz geführt, außerdem hatte man vom Wasser aus einen wunderbaren Blick auf die faszinierende Architektur der Stadt. Vom Fishermans Wharf aus wurden sämtliche dieser Touren angeboten, ich persönlich kann sie nur jedem empfehlen, der nicht seekrank ist, der Wellengang sollte hier nämlich wirklich nicht unterschätzt werden! Nach einem sättigenden Mittagessen (für mich wie üblich bei In-N-Out, für meine Mutter bei einer Fischbude am Hafen) ging es ein paar Meter weiter zur Jefferson & Taylor Cable Car Station. Nach langem Warten standen schließlich auch wir in einem völlig überfüllten Cable Car auf dem Weg nach China Town, einfach einmalig die Fahrt durch diese unglaublich steilen Straßen. Nach einem ausgedehnten Spaziergang von Chinatown bis schließlich wieder zu unserem Parkhaus, ging es mit dem Auto nochmal nach Haight-Ashbury, das bekannte Hippie-Viertel von San Francisco. Die Leute dort waren wirklich crazy drauf, irgendwie ganz anders und viel individueller als im Hafenviertel, auch der Kleidungsstil einiger Passanten war noch ein wenig im Hippie-Stil. Eigentlich genau so wie ich es von der Stadt erwartet habe.

Am folgenden Tag ging es für uns mit Gepäck im Auto nach Berkeley. Die Universität dort ist einfach ein Traum! Eine riesengroße Grünfläche und die klassischen, historischen Gebäude verteilen sich hier auf insgesamt 5 km². Es herrscht einfach eine unglaublich ruhige und angenehme Atmosphäre dort. Nach der Besichtigung kam ich immer noch nicht aus dem Staunen raus, so mussten direkt mal einige ‚UC Berkeley‘-Kleidungsstücke aus einem der zahlreichen Souvenirläden, gegenüber von der Uni, mit. Viel mehr als den Campus haben wir in Berkeley auch eigentlich garnicht gesehen. Der riesige Starbucks direkt gegenüber von der Uni war bis obenhin voll mit, auf ihr Macbook starrenden, Studenten und das Viertel drumherum, Downtown, war nicht gerade das beste.

Unsere Unterkunft: das Piedmont Place Motel | 2 Nächte

 9. Station: Monterey

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Weiter ging es nun auf den berühmten Highway 1 in Richtung Monterey. Nachdem wir uns im Motel von der Fahrt etwas frisch gemacht hatten, sind wir auch schon zum Hafen gefahren. Dort haben wir uns ein wenig auf dem Pier umgesehen und einen tollen Candy Shop namens ‚Carousel Candy‘ entdeckt. Der Laden ist von außen knallpink und somit nicht zu übersehen. Sehr liebevoll eingerichtet, mit jeglichen Süßigkeiten also alles was das Herz begehrt^^. Anschließend sind wir noch etwas in der Stadt rumgelaufen und auf eine Straße mit einigen Marktständen gestoßen, dort herrschte irgenwie ein leicht südeuropäisches Flair, gerade auch aufgrund der zahlreichen, kleinen und individuellen Cafés. Zum Dinner ging es abends zu Denny’s, ein typisch amerikanisch eingerichtetes Diner, welches sich direkt gegenüber von unserem Motel befand. Das Essen dort war nicht überragend aber ganz ok.

Unsere Unterkunft: das Candle Bay Inn Motel | 1 Nacht

 10. Station: Pismo Beach

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Nachdem wir nun eine weite Strecke auf dem Highway 1 zurückgelegt hatten waren wir auch endlich in Pismo Beach angekommen. Hier hatten wir einen sehr entspannten Aufenthalt. Unser Motel war nur ein paar Meter vom Strand entfernt, an dem wir dann auch den Rest des Tages verbracht haben. Auf unserem Rückweg über den Pier haben wir sogar von weitem noch einen Wal bzw. seine Wasserfontäne gesehen. Ein tolles Erlebnis! Zum Dinner ging es später ins ‚Shell Beach Brew House‘, welches sich direkt neben dem Motel befindet. Zum Abschluss des Tages hatten wir uns noch dazu entschieden, den Sonnenuntergang von einer Bucht aus zu betrachten, einfach wunderschön. Ich persönlich kann Pismo Beach nur jedem empfehlen, der auf seiner Highway 1 Tour einen Zwischenstopp einplant.

Unsere Unterkunft: das The Palomar Inn Motel | 1 Nacht

 11. Station: Los Angeles → Way back Home

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Das zweite Mal in L.A. und ich hatte mich schon die ganze Reise über gefreut, bald wieder dort zu sein. Die Stadt hat mich einfach gepackt! In diesen 5 Tagen ging es für uns nochmal nach Hollywood, Santa Monica, Beverly Hills, Manhattan Beach, Redondo Beach und nach Malibu. In dieser Zeit haben wir noch das ein oder andere Mitbringsel für Familie und Freunde besorgt und somit auch relativ viel Zeit in verschiedenen Malls verbracht, da es blöderweise sowieso an zwei Tagen geregnet hat. Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, informiert dieser Blogpost etwas ausführlicher über meine Lieblingsorte in Los Angeles.

Unseren letzten Tag haben wir dann in Manhattan Beach verbracht und mit einem super leckeren Abendessen bei Mama D’s ausklingen lassen. Da unser Flug um 4 Uhr morgens ging und es sich somit nicht gelohnt hat, für ca. 3 Stunden Schlaf noch ein Hotelzimmer zu buchen, hatten wir uns dazu entschieden die Nacht im Flughafen zu verbringen. Unser Rückflug war zweigeteilt, zuerst ging es für uns mit United nach New York. Bei dieser Airline war der Service wirklich unglaublich schlecht: man bekam nur ein einziges Getränk und auch das Essen war nicht im Preis enthalten sondern konnte völlig überteuert dazu bestellt werden. Von New York nach Düsseldorf sind wir glücklicherweise wieder mit der Lufthansa geflogen. Wir hatten weder irgendwelche Probleme mit unseren Koffern noch mit dem Zoll also was die Flüge angeht hatten wir wirklich Glück, da alles völlig reibungslos verlaufen ist.

Unsere Unterkunft: das Parlour Motel | 4 Nächte

Fazit

Ich persönlich bin völlig begeistert von den USA. Vor der Reise wollte ich wirklich schon lange unbedingt mal nach Amerika reisen und ich kann nur sagen, dass es mich ich jetzt nach unserer Reise nur noch mehr dorthin zieht und ich es kaum erwarten kann das nächste Mal in die Staaten zu fliegen. Meine Lieblingsstadt war definitiv Los Angeles wobei mich San Francisco auch wirklich beeindruckt hat, da dort irgendwie alles so geordnet scheint. Auch Las Vegas möchte ich unbedingt wiedersehen, allerdings denke ich, dass es wohl Sinn macht, wenn man mit mindestens 21 nochmal wiederkommt, da man so viel mehr dort erleben kann.

Tipps:

Wer auch eine Rundreise in Amerika plant, der sollte sich vorher informieren in welchem US-Bundesstaat die Mehrwertsteuer am niedrigsten ist. Wir zum Beispiel haben einige Lebensmittel oder Kosmetikprodukte die wir unbedingt nach Deutschland importieren wollten in Arizona bei Walmart gekauft, da es so wesentlich günstiger war als wenn wir die Sachen erst in L.A. gekauft hätten.

Mit unseren Unterkünften waren wir eigentlich fast immer zufrieden. Das Hardrock Hotel in Las Vegas war natürlich ein Highlight aber auch die ganzen Motels haben ihren Zweck erfüllt und waren wirklich nicht schlecht. Das letzte Motel in Los Angeles würde ich vielleicht nicht gerade weiterempfehlen, da es dort etwas sauberer hätte sein können. Da uns aufgefallen ist, dass Airbnb nicht gerade günstiger und zusätzlich viel komplizierter ist als einfach ein günstiges Motel bei Booking.com zu buchen, haben wir nach unserem ersten Aufenthalt bei Milly in Los Angeles auch nur noch über die Booking-App, Motels für den jeweils nächsten Tag gebucht.

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