Die besten Orte zum Kitesurfen

Kitesurfen ist ein riesen Spaß für den Sommerurlaub. Dabei geht es aber nicht nur um den Sport an sich, sondern auch um die Lebenseinstellung, die dieser Sport vermittelt. Deswegen surft man nicht einfach an irgendeinem Ort. Nein. Die Orte müssen schon außergewöhnlich sein. Hier stellen wir Euch unsere top fünf Orte zum Kitesurfen vor.

1 – Juist

Wir bleiben zu Beginn in der Heimat, genauer gesagt auf der ostfriesischen Insel Juist. Die Insel ist an sich relativ ruhig. Dies gilt auch fürs Kitesurfen – allerdings nur in der Hinsicht, dass die Insel nicht zu überlaufen ist. Wind ist trotzdem genug da! Dadurch ist Juist der perfekte Ort für Einsteiger in diesen Sport. Von Juli bis August könnt Ihr hier bei durchschnittlich 20 °Celsius und einem kräftigen Wind aufs Board steigen.

In diesem Video wird Euch noch ein „secret Spot“ der Insel vorgestellt:

2 – Rhodos

Leute, die ganz normal Strandurlaub machen, mag der kräftige Wind der Insel vielleicht nicht so gut zu gefallen. Fürs Wind- oder Kitesurfen ist es aber perfekt! Ein geeignetes Fleckchen auf der Insel ist hier der Ort „Kalavarda“. Das tolle an diesem Ort ist, dass er fernab der Tourismuszentren ist. Somit habt Ihr neben tollem Wetter auch noch den authentischen Flair der Insel und Einwohner. Das Wasser ist meistens flach, einen Stehbereich gibt es aber nicht. Bei einer kräftigen Windstärke werden die Wellen circa eineinhalb Meter hoch. Wenn Ihr Euch für diesen Hotspot entscheidet, solltet Ihr Euren Urlaub von Mai bis Ende September planen. Die Monate mit den besten Windbedingungen von 4-6 Bft. sind der Juli und August.

So könnte Euer Kitesurfing-Urlaub in Rhodos aussehen:

3 – Gardasee

Fast 1.800 km nordwestlich von Rhodos befindet sich ein weiterer Hotspot zum Kitesurfen: der Gardasee. Während sich die Familie mit den kulturellen Schauplätzen der Umgebung beschäftigt, könnt Ihr ganz lässig auf dem 370 km² großen See eine Runde drehen. Auch wenn es „nur“ ein See ist, hat dieser Ort seinen ganz speziellen Flair: die Berge. Ringsherum umgeben von Bergen macht das Kitesurfen bei sehr sommerlichen Temperaturen  natürlich besonders viel Spaß. Achtung: Kiteanfänger sollten hier vielleicht nicht starten. Denn es kann des Öfteren mal passieren, dass der Wind plötzlich aussetzt. Zudem sollten Langschläfer hier lieber nicht hinfahren. Die besten Windbedingungen sind nämlich am Morgen.

4 – Kapstadt

Ihr wollt raus aus Europa? Können wir verstehen! Ein anderer toller Ort zum Kitesurfen ist in Afrika, genauer gesagt in Kapstadt. Während zu Hause noch Winter herrscht, könnt Ihr hier bei warmen Temperaturen surfen. Wenn Ihr rechtzeitig und außerhalb irgendwelcher Ferien bucht, wird dieser Trip damit auch noch super günstig! Die Windbedingungen sind hier optimal, da der Wind ziemlich verlässlich ist. Wenn er aber dann doch mal für ein oder zwei Tage aussetzt, kann man sich ja immer noch die schöne Umgebung anschauen. Als Strand empfehlen wir Euch den Sunset Beach. Hier bläst der stärkste Wind in der Region. Passt deswegen auf, dass Ihr nicht bei zu starkem Wind aufs Meer geht!

Klickt hier und lasst Euch von dem starken Wind beeindrucken:

5 – Langebaan

Wir bleiben in Südafrika! Wenn Euch Kapstadt ein wenig zu windig ist, bietet Langebaan eine gute Alternative. Hier findet Ihr neben tollen Windbedingungen auch eine paradiesische Aussicht. Und auch der Nervenkitzel kommt nicht zu kurz. Denn der beste Ort zum Kitesurfen ist hier die Shark Bay. Trotzdem müsst Ihr Euch keine Sorgen machen, aufgefressen zu werden. Das Wasser ist relativ flach und somit perfekt für den leichten Aufstieg aufs Brett.

Hier seht Ihr wie in der Shark Bay gesurft wurde:

Na, haben wir Euer Interesse geweckt? Dann fehlt ja nur noch eine passende Ferienwohnung! Diese könnt Ihr übrigens ganz einfach auf Surf-Fewo buchen. Lasst uns in den Kommentaren wissen, für welchen Kitespot Ihr Euch entschieden habt!

Bildquelle: Pixabay - User: inmemo

 

Lago di Garda – größter See Italiens

Letzte Woche war es so weit – ich konnte endlich wieder in ein Flugzeug steigen!

Dieses Mal ging meine Reise nach Südtirol ins wunderschöne Bozen. Da ich schon einige Städte in der Umgebung, wie Meran, Brixen und Verona kenne, fuhren wir an den Lago di Garda.
Ich war noch nie da und fand die Bilder, die ich  gesehen habe so toll, dass ich unbedingt mal hin musste.

Von Bozen fährt man ungefähr eine Stunde zum Lago di Grada. Es ist abhängig vom Verkehr und da momentan Ferienzeit ist, kann es doch auch schon mal länger werden.

Damit ihr einen kleinen Überblick bekommt, wo sich was auf der Karte befindet, habe ich die Route mal eingezeichnet.
Wir hatten Glück mit dem Verkehr und waren nach knapp einer Stunde am Ziel.
Wenn ihr euren Tag entspannt verbringen wollt, kann ich euch den spiaggia cola in Limone sul Garda empfehlen. Es ist ein Kieselstrand, der genügend Platz bietet, um sich auszubreiten und schwimmen zu gehen.
Der Vorteil hier ist, dass ihr euer Auto in der Nähe parken könnt und zum Mittagessen in einem der höher gelegenen Restaurants leckeren Fisch essen könnt. Hier kann ich euch besonders das Gericht fritto misto ans Herz legen. Es handelt sich hierbei um frischen Fisch, wie Garnelen oder Tintenfische, die leicht frittiert werden.
Natürlich bietet der Lago di Garda mit einer Länge von knapp 52 km viele Orte, die man erkunden kann.

Zudem gibt es viele Promenaden mit Bars und Restaurants und natürlich gelaterie. Das Eis ist der Hammer! Wenn ihr schon mal dort seid, dürft ihr ruhig ein bisschen sündigen.

Seid ihr eher der abenteuerlustige Typ und wollt den ganzen Tag aktiv sein, gibt es diverse Freizeitmöglichkeiten.
Ihr könnt zum Beispiel Fahrrad oder Segelboot fahren, Klettern oder Paragliding machen. Es gibt so viele Möglichkeiten!

Und jetzt würde ich euch raten so schnell wie möglich Urlaub zu nehmen, um noch diesen Sommer an den Lago di Garda zu fahren!

Florenz in der Toskana

Florenz in Italien (1)

4-Sterne Hotel, Mulino di Firenze

Wie nähert man sich einen solcher Stadt, von der man weiß, das Touristenströme im Sommer an den Wimpeln und Fahnen der Reiseführer kleben und bei jedem Halt ein Blitzlichtgewitter folgt? Unbedingt sollte man sich vor Reiseantritt einen Mietwagen sichern, um dann festzustellen, dass aus dem über Autoeurope, Entfall der Selbstbeteiligung bei Unfall, gebuchten Fiat Panda dann doch ein Corsa wird und die Autovermietung Firefly ein Billigableger der Firma Hertz ist. Vom kleinen Flughafen ist man mit einem kostenlosen Shuttleservice in circa 10 Minuten bei den Autoverleihern. Dort knubbeln sie sich alle auf einem Fleck. Wie ich am Schalter mitbekam, sind Spontanleihen in der Sommerzeit überhaupt nicht möglich.

Blick aus unserem Zimmer

Blick aus unserem Zimmer

Wohlwissend, dass die Stadt im Sommer ein Tourismusmagnet ist, kam für uns nur ein Hotel in der Nähe des Stadtzentrums in Frage. Wir wählten das 4-Sterne Hotel, Mulino di Firenze , ca. 5km außerhalb des Stadtkerns in unmittelbarer Nähe des Arnos, Halbpension mit regionaler Bio-Kost, mit gerade mal 40 Zimmern und einem Shuttleservice, mehrmals am Tag in die City und zurück. Bei Überbuchung des Shuttlebusses, es kam nur einmal vor, werden unverzüglich Taxigutscheine verteilt. Auch das ist Florenz. Unser Blick aus dem Zimmer..

Morgens nach dem Frühstück fuhren wir dann gemütlich mit dem Shuttlebus in die Stadt, Parkplätze für Privat PKW´s sind in der Innenstadt Mangelware, aber es steht in der City ein kostenfreies WLAN-Netz (firenze.net) zur Verfügung, dass die Orientierung mit Hilfe eines Mobiltelefons ungemein erleichtert. Der Dom von Florenz ist ein Muß für jeden Touristen, das Grabmal von Michelangelo eigentlich auch, denn wer den David einmal sah, möchte auch gerne wissen, wo sein Schöpfer seine letzte Ruhestätte fand.  Die Brücke der Goldschmiede, die Ponte di Vecchio ist die Rialtobrücke von Florenz. Für den Besuch der Uffizien ist eine Voranmeldung und Kartenreservierung unbedingt erforderlich, ansonsten steht man vor verschlossenen Türen. Die Kunstakademie, in der die Davidstatue steht, besitzt insgesamt 3 Eingänge. Die Menschenschlange am Eingang für nicht reservierte Karten war gegen 11.00 Uhr ungefähr 300m lang, am Eingang der vorreservierten Karten war die Menschenschlange circa 100m lang und am Eingang für Karteninhaber betrug die Wartezeit gerade mal 15 Minuten. Wer keine Eintrittskarte vorreserviert, oder im Vorfeld gekauft hat, kann die Eintrittskarten für den doppelten Preis bei den vielen Museumsmitarbeitern auf der Straße erwerben und verbringt nicht fast einen vollen Tag in der Warteschlange. Wer Florenz aus einer anderen Perspektive erleben möchte, geht vom Stadtzentrum aus über die Ponte di Vecchio auf die andere Arnoseite und steigt den Hügel empor. Eindrucksvoller kann einem die Stadt nicht zu Füßen liegen (Foto7) Wieder vom Berg herunter, bieten zahlreiche kleine Büdchen(Foto8) , Weine aus der Region an. Wein aus der ToskanaDorthin verirrt sich kaum ein Tourist. Man muß bei den Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten von Florenz Prioritäten setzen, denn das Umland mit den Städten Lucca, ein sehr malerischer Ort (Foto9), Pisa (Foto10) oder das Chiantigebiet (Foto11) sind genauso lohnenswerte Ziele, besonders, wenn man einen Mietwagen zur Verfügung hat. (Navigationsgerät bitte von zuhause mitbringen, die Mietwagenfirma verlangte dafür 30 Euro am Tag)

Ausflug ins Chiantigebiet und wie es dazu kam:

Während eines Abendessens haben wir uns im Hotel eine Flasche Rotwein bestellt der Firma Fontado und auf dem Etikett stand, Fontado in Panzano in Chianti. Anstatt sich nur Weinberge anzusehen, beschlossen wir, der Weinkellerei im Chiantigebiet kurzerhand einen Besuch abzustatten. Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben am nächsten Tag die Weinkellerei besucht (Foto12), -es sei zwar ungewöhnlich, dass Besucher nur eine Flasche kauften-, so die Inhaberin, aber trotzdem verkaufte sie uns eine Flasche für knapp 18€, verpackte sie in einem Umkarton (Foto13) und wir mußten feststellen, dass der Hotelpreis nicht weit darüber lag.