Utah – Das neue Silicon Valley

Das Silicon Valley in Kalifornien ist das IT-Mekka, richtig? Noch. Die High-Tech-Industrie hat sich mit Firmen wie Google, Apple, Intel und Adobe zwar einen großen Standort aufgebaut, doch so langsam bekommt das Silicon Valley Konkurrenz von den Silicon Slopes in Utah.

Aber wo sind die Silicon Slopes? Es ist ein Ort, an den wohl niemand als erstes denken würde: Utah. Im Sommer 2016 machte ich mich auf die Reise nach Orem, Utah, um dort ein Semester lang zu studieren. Ehrlich gesagt bin ich mit wenigen Erwartungen hingeflogen, denn was sollte schon in Utah so spannendes sein? Für mich genügte es, einfach mal wieder einen anderen Fleck der Erde zu sehen. Nach dem halben Jahr in Utah denke ich aber jetzt ganz anders über den Staat. Ich habe ihn mit all seinen Facetten kennen und lieben gelernt und dafür bin ich ziemlich dankbar.

Was mich am meisten überrascht hat war, dass sich in diesem Staat, der aus toller Natur und einer Menge Nichts besteht, ein IT-Standort entwickelt. Was sind die Silicon Slopes? Die Silicon Slopes bestehen aus mehreren Städten, die sich entlang der Rocky Mountains befinden und von Odgen im Norden über Salt Lake City bis hin zu Provo in den Süde erstrecken. Auf den ersten Blick scheint es ungewöhnlich, dass sich Firmen hier einen Standort aufbauen. Doch Utah hat einige Vorteile zu bieten. Dazu gehören:

  • Niedrige Steuern
  • Günstige Immobilien
  • Viele junge Talente
  • Ein motivierter Unternehmergeist

Utah’s Tech-Highlights

Mit der PRSSA (PR Student Society of America) war es mir möglich, viel von diesen Tech- und Start-Up-Unternehmen zu lernen. So habe ich mir von Brent Devey von JetBlue Airlines erklären lassen, wie JetBlue seinen Twitter Account verwaltet und was sie so erfolgreich macht. Am spannensten waren für mich aber die Ausflüge in die Hauptsitze von Domo, Nuvi und Adobe. Hierbei gab es viele witzige Sachen zu sehen. Domo hat zum Beispiel einen riesigen Plastik-Hahn, der immer an den Arbeitsplatz des Mitarbeiters gestellt wird, der einen guten Verkauf gemacht hat. Natürlich gibt es dann auch eine kleine Party mit der Diskokugel an der Decke.

Bei Nuvi war es sehr spannend  zu sehen, wie das Büro in kleine Themenbereiche eingeteilt wurde. Es gab kleine geschlossene Räume, die sich mitten im Raum befanden und einfach nur mit einem Stuhl und einem Telefon ausgestattet waren. Ansonsten war das Büro sehr offen. Im Herzen des Büros gab es dann eine riesige Couch-Ecke mit vielen Kissen.

Mein absolutes Highlight war der Hauptsitz von Adobe. Es ist ein riesiges und modernes Gebäude, bei dem einfach ein junger Unternehmensgeist mit Spaßfaktor im Vordergrund steht. Wenn man mal keine Lust hat zu arbeiten, kann man sich einfach im Spiele-Zimmer an der XBox austoben oder im Musikzimmer Gitarre, Klavier oder Schlagzeug spielen. Es gab sogar eine eigene Kletterwand und eine eigene Sporthalle im Haus.

Was es noch zu erkunden gibt

Mich  hatte Utah damit schon überzeugt! Aber der „Honey bee state“ hat noch viel mehr zu bieten. Durch die Rocky Mountains gibt es unzählige Möglichkeiten für outdoor activities. Auch die Lage ist perfekt. Bevor das Semester angefangen hat, habe ich noch einen Roadtrip durch Kalifornien, Nevada und Arizona gemacht. In den kurzen Semesterferien bin ich nach New Mexico gereist und habe mir die Stadt von „Breaking Bad“ angeschaut. Auf einem anderen Trip habe ich es bis nach Minnesota geschafft und dabei den Mount Rushmore gesehen.

Wer sich mal einen anderen Fleck der Erde anschauen möchte, dem kann ich Utah nur ans Herz legen. Denn es ist viel interessanter, als man auf den ersten Blick erahnt.

Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf, was Euch in Utah erwarten kann:

Bildquelle: Pixabay-User unsplash

Mit dem Fahrrad über Hawaii’s Highway

Mein Hawaii-Abenteuer fing 2012 mit einem Facebook Post von einem Bekannten an, der ein Au-pair Jahr in den USA machte. Ich war sofort der Wanderlust verfallen und kümmerte mich direkt um meine eigene Bewerbung. Im Frühling 2013 stand fest, dass ich im Sommer für ein Jahr nach Long Island, New York gehen würde.

Das Programm war super. Trotz mancher Schwierigkeiten hatte es mir echt gut gefallen. Ich konnte in meiner Freizeit auch viel reisen. Bevor ich im August 2014 wieder nach Hause sollte, hatte ich aber noch einen großen Punkt auf meiner bucket list: Hawaii.

Bis heute ist und bleibt Hawaii mein absoluter Lieblingsfleck auf der Erde. Damals war ich erst 20 Jahre alt und hatte kaum noch Geld in der Tasche. Für mich war es aber völlig in Ordnung eine Woche lang nur von trockenem Toast und frischem Obst zu leben. „Hauptsache Hawaii“, dachte ich mir. Die ersten paar Tage habe ich mich in der Nähe umgeguckt. Morgens bin ich zum Sonnenaufgang auf den Diamond Head gestiegen und habe nachmittags am Waikīkī Beach gelegen. Von meinem letzten Geld mietete ich mir ein Fahrrad und beschloss von der südlichen Seite der Insel zum Waimea Bay Beach im Norden zu strampeln. Wie ich auf die Idee kam? Nun ja, Google Maps sagte, dass es nur vier Stunden mit dem Fahrrad dauern würde. Irgendwie leuchtete es mir in dem Moment nicht ein, dass ich untrainiert nicht 70 Kilometer in vier Stunden bei 30 °Celsius und 76 % Luftfeuchtigkeit fahren kann. Schließlich hatte ich es ja bereits nach Hawaii geschafft. Warum sollte ich es nicht auch dort hinschaffen? Da ich kein Smartphone hatte, musste ich mir die Route anders einprägen. Ich recherchierte alle Straßennahmen und Richtungen bei Google Maps und schrieb sie auf ein Stück Papier.

Challenge accepted

Nur mit einer Kappe, Sonnencreme, zwei Litern Wasser, einem Apfel, zwei Scheiben Toast und einem Handtuch ging es los. Für eine Weile lief es echt gut mit den Angaben auf meinem kleinen Zettel. Aber die Sonne knallte und ich kam nicht wirklich voran. Nach vier Stunden Fahrt sollte ich eigentlich schon am anderen Ende der Insel sein. Ich hatte es „bloß“ bis Pearl Harbor geschafft. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, kann ich eigentlich echt stolz auf mich sein. Denn bis dahin hatte ich schon knapp über 40 Kilometer Fahrradtour hinter mir und das, obwohl ich super unsportlich und allergisch gegen die Sonne bin und auf einer Strecke mit vielen Höhen- und Tiefenunterschieden war.

Abgemüht und längst total verbrannt versuchte ich dennoch an mein Ziel zu kommen. Da gab es nur ein kleines Problem. Mein kleiner Zettel sagte mir, dass ich weiter geradeaus fahren müsste. Allerdings war das die Auffahrt für den Kamehameha Highway. Konnte das wirklich stimmen? Ich suchte nach Leuten, um zu fragen, ob das wirklich der einzige Weg sein würde, und traf einen Soldaten und einen Pastor. Beide versicherten mir, dass das der richtige Weg sei und auch, dass es kein Problem sei, dass ich nur auf einem Fahrrad wäre. Ich vertraute den beiden und machte mich ernsthaft auf den leichtsinnigen Weg, neben den Autos auf die Autobahn zu fahren. Auf der Rampe angekommen sah ich eine endlos lange Straße und viele schnell fahrende Autos. Ich stand für einige Minuten einfach nur da und überlegte, was ich tun sollte. An diesem Punkt sah ich ein, dass ich nicht weiter fahren konnte. Aber aufgeben wollte ich auch nicht. Ich kehrte um, fuhr als Geisterfahrer wieder die Autobahnauffahrt herunter und endete an einer Bushaltestelle. Die kam mir grade echt gelegen. Aber auch hier gab es wieder ein Problem: Mein letztes Geld hatte ich für den Fahrradverleih ausgegeben.

Plan B

Als ich so da rumsaß und mich schon darüber ärgerte wieder 40 Kilometer zurück strampeln zu müssen, ohne den Waimea Bay Beach gesehen zu haben, kam ein Mann auf mich zu. „Was willst du knallrote Tomate denn? Du bist ja total verbrannt“, sagte er. Ich erzählte ihm von meinem Plan und der Mann lachte. Es wäre ein toller Plan aber total verrückt, sagte er. Wir kamen ins Gespräch und Don, 62 und Ex-Marine, wurde mein Held. Er zahlte mein Busticket, zeigte mir, wie ich mein Fahrrad vor den Bus spannen musste und fuhr mit mir ans andere Ende der Insel. Dort angekommen stellte er mich seinen Freunden vor, die einen Food-Truck besaßen. Das Essen ging auf Kosten der Freunde. Don und ich streiften durch die Stadt und kamen an einem Mann vorbei, der Stand-Up-Paddling anbot. Weil Don meinen Plan so witzig fand, erzählte er so ziemlich jedem auf der Straße, was ich vorhatte. Auch dieser Mann war sehr von meinem  Plan amüsiert. Daraufhin gab er mir einen kostenlosen Stand-Up-Paddling-Kurs. Zuletzt machten wir uns auf den Weg zur Waimea Bay. Hier konnten wir schwimmen und uns den Sonnenuntergang ansehen. Das Wasser in der Waimea Bay war das klarste, was ich in meinem Leben gesehen hatte. Das hat mich echt umgehauen.

Anschließend ging es wieder Heim. Nach einer Busfahrt, die mir endlos lang vorkam, fiel ich total erschöpft ins Bett. Erst dann realisierte ich so wirklich, was den Tag über geschehen war. Meine nächsten Abenteuer sollten dann doch wieder in der Nachbarschaft  stattfinden.

Bildquelle: Lara Liguda, Google Maps

San Francisco an nur einem Tag erkunden

San Francisco – Eine weltberühmte Stadt im Norden Kaliforniens, in der es sooo viel zu sehen gibt und die soll man innerhalb eines Tages abhaken können? Richtig, da in der Stadt nicht alles so unglaublich weit auseinander liegt wie beispielsweise in L.A., ist eine Tour durch San Francisco, sogar zu Fuß, wirklich super an nur einem Tag möglich. Hier ein möglicher Tagesablauf in San Francisco, wie er bei unserer Rundreise aussah:

Parking: Filbert Street

Unser Auto haben wir in einem Parkhaus, in der Filbert abgestellt. Glücklicherweise, da wir mit der freundlichen Dame, die dort gearbeitet hat, ins Gespräch kamen und sie uns daraufhin die folgende Route empfohlen hat, damit wir möglichst viel von der Stadt sehen. Sie war wirklich unglaublich freundlich und hatte, ganz typisch amerikanisch, eine sehr offene Art uns gegenüber und hat sich auch wirklich viel Zeit genommen, uns einige Tipps zu geben und schließlich noch alle Punkte auf einer Stadtkarte, welche sie uns dann geschenkt hat, markiert.

Aussichtspunkt Coit Tower

Nachdem wir endlich die steile ilbert Street hochmarschiert sind, waren wir am Coit Tower angekommen und konnten den tollen Ausblick über die Stadt genießen. Sogar Alcatraz und die Golden Gate Bridge konnten wir von dort aus sehen, einfach traumhaft!

Wunderschöne Straßen und Häuser

Zum Glück hatten wir unser Auto nicht direkt am Hafen geparkt, denn so mussten wir erst noch durch das wunderschöne ‚North Beach‘-Viertel laufen. Jedes dieser Häuser im viktorianischen Stil ist irgendwie ein Kunstwerk für sich und so eine Straße mit einer unheimlich hohen Steigung, die, wie es in diesem Viertel der Fall war, total gepflegt ausschaut und reihenweise mit diesen bunten Häusern bebaut ist, macht schon echt was her. Ein außergewöhnlich schöner Anblick.

Auf auf, zum Pier

Beim berühmten Pier 39 angekommen haben wir uns erst einmal in den Geschäften ein wenig umgeschaut, ein paar Fotos von den Seehunden gemacht und sind weiter in Richtung Fisherman’s Wharf gelaufen.

Bootstour unter die Golden Gate BridgeIMG_2431

Weil die Dame vom Parkhaus uns davon abgeraten hatte mit dem Auto auf die Golden Gate Bridge zu
fahren, da dies sehr zeitaufwendig wäre und natürlich auch etwas kosten würde, hatten wir uns für eine Bootstour entschieden, die uns unter die Brücke geführt hat. Außerdem sind wir so auch ziemlich nah an Alcatraz rangekommen und
hatten vom Wasser aus nochmal einen ganzanderen Blick auf die Stadt. Wer also icht schnell sekrank wird, dem kann ich eine solche Fahrt mit dem Boot nur empfehlen.

Fisherman’s Wharf

Beim Fisherman’s Wharf haben wir dann erstmal die Gelegenheit genutzt, bei den ganzen Fischbuden etwas zu essen. In die Geschäfte ging es allerdings erst später, da wir zuerst mit einem Cable Car nach China Town fahren wollten.

Auf und ab im Cable Car

Die Warteschlange DSC04682bei der Cable Car Station war echt unendlich lang aber irgendwie wollten wohl fast alle in eine andere Richtung als wir fahren, da wir nach ca. 10 Minuten an allenLeuten vorbei gehen durften. Warum, hatten wir nicht so ganz verstanden, wir waren aber auf jeden Fall im richtigen Cable Car. Die Fahrt war super cool, ein bisschen wie in einer Achterbahn, aufgrund der heftigen Steigung der Straße und außerdem nicht gerade ungefährlich, da das Fahrzeug ja offen war und bis oben hin voll gestopft mit Leuten, die sich noch außen auf die Stufen gestellt und dort festgehalten haben. Definitiv eine Attraktion, die man mitmachen muss, wenn man schon in San Francisco ist.

China Town – Eine andere Welt

China Town war voll mit kleinen Krims-Krams Geschäften, die hauptsächlich Souvenirs und Handyhüllen verkauft haben. Tatsächlich waren die meisten Geschäfte auch wirklich von Asiaten betrieben. Außerdem gab es natürlich etliche asiatische Restr zurück zum Fisherman’s Wharaurants und Imbisse dort, sowie viele (nicht gerade sehr saubere)  asiatische Supermärkte, in denen die verrücktesten Lebensmittel angeboten wurden.

Und wieder beim Fisherman’s Wharf

Wieder beim Fisherman’s Wharf angekommen, haben wir noch ein paar Touri-Läden besucht, um das ein oder andere Souvenir zu besorgen. Außerdem ging es für mich (wie ungefähr jeden Tag) noch zu In ‚N out Burger, um mich für den Rückweg zum Auto noch einmal zu stärken ^^.

Peace and Love in Haight Ashbury ☮

Natürlich wollten wir auch den berühmten, ehemaligen Hippie-Stadtteil Haight Ashbury wenigstens einmal gesIMG_2481ehen haben. Da wir aber schon so kaputt waren vom ganzen Laufen und es auch schon relativ spät war, hatten wir uns dazu entschieden, nur ein wenig mit dem Auto durch die bekannten Straßen zu fahren. Das Verkehrsaufkommen war zum Glück relativ hoch als wir dort waren, weswegen wir langsam fahren und uns gut umsehen konnten. Der Hippie Flair dort, war definitiv immer noch zu spüren und erkennbar, sowohl am Style der Leute, als auch an den verschiedenen Geschäften und Lokalitäten, sowie am Marihuana-Geruch auf den Straßen. Irgendwie ein echt cooles Viertel und ganz anders als der Rest der Stadt

 

 

Unser Roadtrip durch den Westen der USA

rundreise

 

Im Juli 2015 war es endlich soweit, meine allererste USA-Reise stand an! Zusammen mit meiner Mama durfte ich 3 Wochen lang die Westküste erkunden und viele tolle Orte kennen lernen. Wir hatten uns damals für eine selbst organisierte Rundreise mit einem Mietwagen entschieden, eindeutig die richtige Wahl.

Der Flug

IMG_1499Bei unserem Hinflug ging es mit der Lufthansa von Düsseldorf, mit einem Zwischenstopp in München, nach Los Angeles. Es war mein erster Langstreckenflug und ich bin wirklich dankbar dafür, dass wir mit der Lufthansa geflogen sind und kann die Airline nur weiterempfehlen. Der Service ist super, und auch die Plätze im Flieger waren nicht schlecht. Glücklicherweise gab es bei uns keinerlei Komplikationen bei der  Einreise in die USA. Die Warteschlange am „NON US Citizens Schalter“ im LAX war zwar sehr lang, darauf hatten wir uns jedoch schon vorher eingestellt und so ewig lang hat es am Ende dann eigentlich doch garnicht gedauert. Positiv überrascht waren wir eindeutig von dem Mann, der bei uns die Passkontrolle durchgeführt hat. Man hört ja immer, dass dieser Vorgang so unglaublich streng abläuft, dass man bloß keine Miene verziehen soll und hier quasi nichts falsch laufen darf. Dementsprechend waren wir schon ein wenig nervös als wir dann endlich dran waren, jedoch völlig unberechtigt. Das Ganze hat ca. zwei Minuten gedauert, der Typ war total locker, hat sich mit mir, während wir unsere Fingerabdrücke eingescannt haben, noch über mein Abitur unterhalten und uns anschließend viel Spaß bei unserer Reise gewünscht. Also keinerlei komische Fragen, wie wir es eigentlich erwartet hatten, somit war, nachdem wir auch unsere Koffer heile vom Gepäckband genommen haben, die erste große Hürde schon mal geschafft.

1. Station: Los Angeles

Nachdem wir ca. 5 MIMG_1524inuten L.A. Luft geschnuppert hatten, ging es für uns auch schon in den Shuttle-Bus, der uns zu unserer Car-Rental-Station ‚Alamo‘ gebracht hat, wo wir statt einem kleinen Fiat 500 glücklicherweise für den selben Preis einen doch etwas größeren und besser ausgestatteten Toyota Corolla bekommen haben. Da es ein Neuwagen war, war der Bremsvorgang zunächst einmal nicht gerade geschmeidig, wodurch sich unsere 1. Fahrt durch L.A. in diesem Auto ziemlich holprig gestaltete. Glücklicherweise waren die Straßen nicht so voll ^^.

Nun ging es aber erstmal ab in unser, über Airbnb gebuchtes, Haus auf dem La Cienega Boulevard, ganz in der Nähe von Venice Beach, wo wir 3 Nächte verbringen durften. In der Zeit haben wir natürlich erstmal das komplette Touri-Programm durchgeführt: Walk of Fame, Hollywood Hills, Santa Monica Pier… Auf meine Lieblingsorte in L.A. gehe ich in diesem Blogpost etwas näher ein. Wir hatten das Glück, dass wir über den 4th of July in Amerika sein konnten, also haben wir es uns natürlich auch nicht entgehen lassen, Abends ein Feuerwerk anzuschauen. Hier haben wir uns für einen Ausflug nach Long Beach entschieden. Der Strand war zwar wirklich wunderschön, von dem berühmten Feuerwerk hatten wir uns allerdings etwas mehr erhofft…

Unsere Unterkunft: das Appartment der lieben Milly in Mar Vista | 3 Nächte

2. Station: Lake Havasu City

Auf dem Weg nach Lake DSC04272Havasu haben wir einen kleinen Zwischenstopp in Barstow eingelegt, um auch einmal in dem bekannten Outlet vorbeizuschauen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall: Einige Levi’s Jeans für jeweils ca. 20$, zwei paar Vans für jeweils 25$, einige ebenfalls sehr günstige Teile von Calvin Klein und zwei Paar Schuhe von Timberland für 20/30$ durften mit. So günstig kommt man, denke ich, auch nicht nochmal an die Sachen! Nach unserer Shoppingtour bei über 40 °C und einer Stärkung bei In-N-Out ging die Fahrt fahrt weiter und plötzlich beschloss das Wetter, uns einen Schrecken einzujagen: Da ist man ein Mal in seinem Leben in der Wüste, in Arizona und plötzlich bricht das heftigste Gewitter aus, was man je miterlebt hat. Alle paar Sekunden schlugen Blitze in sämtliche Bäume neben uns ein, aus Regen wurde Hagel, ich bekam ständig „Flash Flood Warning“ Notfallhinweise auf mein Handy und auf einmal konnten wir dank dem Nebel rein garnichts mehr sehen und das mitten im Nirgendwo auf einem Highway. Irgendwann hatte die Horrorfahrt dann endlich auch ein Ende und wir kamen in unserem Motel (wie man es aus Horrorfilmen kennt) in Lake Havasu City an. Für den nächsten Tag hatten wir eigentlich geplant noch etwas in der Stadt rumzulaufen, was jedoch bei den Temperaturen absolut unmöglich war also beschlossen wir einfach an den Lake zu fahren und dort noch ein paar Stunden zu verbringen. Der See war wunderschön, mit den Bergen im Hintergrund und auch das Wasser war sehr klar, vor allem aber war es bei über 40 °C ohne Abkühlung auch nur schwer draußen auszuhalten…

Unsere Unterkunft: das Sands on the Fairway Motel | 1 Nacht

3. Station: Williams → Grand Canyon

Unser nächstes Ziel sollDSC04350te der Grand Canyon sein. Als Unterkunft haben wir das Motel 6 im kleinen western Städtchen Williams an der historischen Route 66 gewählt. Hier hat man sich wirklich wie in einer anderen Welt bzw. wie im Film gefühlt. Alle kannten sich irgendwie untereinander, waren freundlich und sehr nett und offen zu den Touristen. An einem Abend fand sogar eine Art Cowboy-Show mitten auf der Straße zwischen allen Lokalen statt, natürlich eine Touristenattraktion, trotzdem kam dieser ganze Western-Flair irgendwie sehr echt und glaubwürdig rüber, gerade weil die ganze Stadt in dem Stil aufgebaut ist. Ich persönlich kann Williams auf jeden Fall nur empfehlen als Übernachtungsort bei einer Reise zum Grand Canyon.

Zwei Nächte DSC04282haben wir in Williams verbracht, da wir uns unbedingt einen ganzen Tag für den Grand Canyon Zeit nehmen wollten und auch der Weg dorthin schon nicht gerade kurz war. Es war einfach überwältigend dort! 450 km lang, zwischen 6 und 30 km breit und bis zu 1800 m tief, die Schlucht war einfach gigantisch und mitten drin der Colorado River! Da der Grand Canyon Nationalpark so unglaublich riesig ist fahren natürlich auch dort, wie es in den meisten Nationalparks der Fall ist, „Hop-on-Hop-off-Busse“, mit denen man sämtlichen Aussichtspunkte erreichen kann, dazu kommen noch die gratis Wasserspender an bestimmten Stationen im Park, und der Parkplatz, ein wirklich guter Service für 30$ wie ich finde! Wer also irgendwie die Möglichkeit hat zum Grand Canyon zu kommen und diesen zu besichtigen, der sollte diese Chance auf jeden Fall nutzen, denn der Anblick ist wirklich einmalig und unvorstellbar, ein Ort den man gesehen haben muss!

Unsere Unterkunft: das Motel 6 Williams East | 2 Nächte

4. Station: Las Vegas

Auf unserem Weg nach Las Vegas durfDSC04390te natürlich auch ein kleiner Zwischenstopp an der Grenze zwischen Arizona und Nevada nicht fehlen, nämlich bei der berühmten Hoover-Talsperre. Ein atemberaubender Anblick, wie dort die wunderschön strahlenden türkisen Gewässer, durch die riesigen Steinbauten vom Hoover Dam voneinander getrennt werden.

DSC04426Als wir nach einer langen langen Autofahrt endlich im Hardrock Hotel in Las Vegas angekommen waren, ging es für uns erstmal zur Poollandschaft, allerdings nur zum ‚Nirvana Pool‘, da alle anderen erst ab 21 sind. Als es später so langsam dunkel wurde, wollten wir natürlich den, vom Hotel zu Fuß aus erreichbaren, Strip erkunden. Es war muss ich sagen viel schöner als ich es mir vorgestellt hatte. Die Hotels bzw. Casinos waren alle so luxuriös und prunkvoll, es gab unglaublich viel zu sehen, an jeder Ecke eine neue Attraktion. Besonders fasziniert hat mich, dass quasi jedes Hotel ein bestimmtes Thema hatte und demnach auch gestaltet war, wie z.B. die Gondelfahrten im ‚The Venetian‘ Hotel oder aber das nachgebaute New York beim New York-New York Hotel. Ebenfalls ein absolutes Highlight dort waren die ‚Bellagio Fountains‘ vor dem Bellagio Hotel. Alles in allem war Las Vegas viel edler und luxuriöser als ich es mir vorgestellt hatte. Zwar hat wirklich quasi alles geleuchtet, das Gesamtbild war aber definitiv nicht so schrill und nervig wie es mir einige bekannte vorher beschrieben hatten. Mehr als 2/3 Tage müsste ich allerdings auch nicht in der Stadt verbringen.

Tipp: Wer bei seiner Reise nach Las Vegas nicht gerade an das Wochenende gebunden ist, der sollte auf jeden Fall überlegen lieber in der Woche Zeit dort zu verbringen, da dann die Preise teilweise wirklich um das 3-fache runter gehen und man sich so eventuell auch für ein etwas besseres Hotel entscheiden kann. Für unsere Übernachtungen im Hardrock Hotel haben wir sogar weniger bezahlt als in dem ein oder anderen Motel, es lohnt sich also wirklich!

Unsere Unterkunft: das Hardrock Hotel and Casino | 2 Nächte

5. Station: Death Valley

In diesem verlassenenDSC04503 und ‚toten‘ Ort ist bei uns nicht gerade viel passiert. Eigentlich hatten wir geplant den Nationalpark zu besuchen, aufgrund von Übermüdung und den hohen Temperaturen haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden und uns den Rest des Tages an den Pool gelegt um wieder ein wenig Energie zu tanken …^^.

Unsere Unterkunft: das Death Valley Inn & RV Park Motel | 1 Nacht

6. Station: Mammoth Lakes

Eine eigentlich ungeplante StatioDSC04533n in unserer Rundreise… Ursprünglich sollte es von Death Valley direkt nach Yosemite gehen, hier hatten wir uns jedoch etwas überschätzt, denn der Weg war um einiges länger als erwartet. Eine Alternative musste her und diese hieß in dem Fall ‚Mammoth Lakes‘, ein beliebtes Wintersport Gebiet in Kalifornien. Wie wir von der freundlichen Dame an der Rezeption in unserem Motel erfuhren, waren wir kein Einzelfall: Die Stadt soll wohl von vielen Reisenden als Übernachtungsort vor ihrem Ausflug nach Yosemite genutzt werden. Nachdem wir all unsere Lebensmittel vom Auto in unser Hotelzimmer befördert hatten (Bärenalarm!), machten wir uns auf den Weg in die Mammoth Mountains. Die Wanderung durch die Wälder tat nach Las Vegas wirklich ziemlich gut. Besonders schön waren hier die ‚Rainbow Falls‘, ein Wasserfall, auf dem je nach Lichteinfall ein Regenbogen schimmert. Ähnlich wie beim Grand Canyon fuhren auch dort Shuttle-Busse, um die Touristen zu den verschiedenen Orten in den Bergen zu befördern.

Unsere Unterkunft: das Travelodge Mammoth Lakes Motel | 1 Nacht

7. Station: Yosemite

Am nächsten Tag ging es schDSC04571on früh morgens weiter nach Yosemite, schon der Weg dorthin war sehr abenteuerlich. Man musste eigentlich so ziemlich jede Sekunde hoffen, dass sich keine Felsen lösen und auf das Auto fliegen, glücklicherweise ist auch nichts passiert. Je näher wir dem Park kamen, desto mehr Tiere sind uns auch über den Weg gelaufen, hauptsächlich waren es kleine Hörnchen die sich an so ziemlich jeder Ecke in den Gebüschen versteckt haben. Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, ging es auch schon direkt in den Bus für eine Tour durch den Yosemite National Park. Schon monatelang vor der Reise hatte ich die Yosemite Falls als Hintergrundbild auf meinem Macbook und auf einmal stand ich doch tatsächlich direkt vor ihnen. Es schien total irreal, die Felsen waren so riesengroß, genauso wie die vielen verschiedenen Bäume überall. Man muss einfach mal dort gewesen sein, die zahlreichen Eindrücke lassen sich mit der Kamera nicht annähend einfangen.

8. Station: Oakland → San Francisco → Berkeley

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Da wir uns einen Tag San Francisco anschauen und am nächsten Tag die UC Berkeley besichtigen wollten, beschlossenen wir, uns eine Unterkunft in der Mitte zu suchen also in Oakland. Zumal ein Zimmer dort natürlich wesentlich günstiger ist als in San Francisco.

Als wir nach einem viel zu langen Stau auf der Oakland Bay Bridge, endlich ein Parkhaus gefunden hatten, konnte unsere Tour durch San Francisco auch losgehen. Glücklicherweise hatte uns die nette Dame im Parkhaus einige Tipps gegeben, wie wir unsere 1-Tages-Tour, zu Fuß durch die Stadt am besten gestalten sollten. Zuerst ging es für uns zum  ‚Coit Tower‘, ein eirklich genialer Aussichtspunkt: die Golden Gate Bridge, Alcatraz Island und Treasure Island können von hier aus gesichtet werden. Weiter ging es nun durch den wunderschönen Stadtteil ‚North Beach‘ zum berühmten ‚Pier 39‘, ein schöner Touri-Ort^^. Natürlich wollten wir an dem Tag auch noch irgendwie zur Golden Gate Bridge kommen, da dies mit dem Auto jedoch für diesen Tag ein wenig zu zeitaufwändig geworden wäre, haben wir uns für eine 90-minütige Bootstour entlang des San Francisco Bay entschieden. Diese hat uns unter die Golden Gate Bridge, unter die San Francisco Oakland Bay Bridge und zur Insel Alcatraz geführt, außerdem hatte man vom Wasser aus einen wunderbaren Blick auf die faszinierende Architektur der Stadt. Vom Fishermans Wharf aus wurden sämtliche dieser Touren angeboten, ich persönlich kann sie nur jedem empfehlen, der nicht seekrank ist, der Wellengang sollte hier nämlich wirklich nicht unterschätzt werden! Nach einem sättigenden Mittagessen (für mich wie üblich bei In-N-Out, für meine Mutter bei einer Fischbude am Hafen) ging es ein paar Meter weiter zur Jefferson & Taylor Cable Car Station. Nach langem Warten standen schließlich auch wir in einem völlig überfüllten Cable Car auf dem Weg nach China Town, einfach einmalig die Fahrt durch diese unglaublich steilen Straßen. Nach einem ausgedehnten Spaziergang von Chinatown bis schließlich wieder zu unserem Parkhaus, ging es mit dem Auto nochmal nach Haight-Ashbury, das bekannte Hippie-Viertel von San Francisco. Die Leute dort waren wirklich crazy drauf, irgendwie ganz anders und viel individueller als im Hafenviertel, auch der Kleidungsstil einiger Passanten war noch ein wenig im Hippie-Stil. Eigentlich genau so wie ich es von der Stadt erwartet habe.

Am folgenden Tag ging es für uns mit Gepäck im Auto nach Berkeley. Die Universität dort ist einfach ein Traum! Eine riesengroße Grünfläche und die klassischen, historischen Gebäude verteilen sich hier auf insgesamt 5 km². Es herrscht einfach eine unglaublich ruhige und angenehme Atmosphäre dort. Nach der Besichtigung kam ich immer noch nicht aus dem Staunen raus, so mussten direkt mal einige ‚UC Berkeley‘-Kleidungsstücke aus einem der zahlreichen Souvenirläden, gegenüber von der Uni, mit. Viel mehr als den Campus haben wir in Berkeley auch eigentlich garnicht gesehen. Der riesige Starbucks direkt gegenüber von der Uni war bis obenhin voll mit, auf ihr Macbook starrenden, Studenten und das Viertel drumherum, Downtown, war nicht gerade das beste.

Unsere Unterkunft: das Piedmont Place Motel | 2 Nächte

 9. Station: Monterey

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Weiter ging es nun auf den berühmten Highway 1 in Richtung Monterey. Nachdem wir uns im Motel von der Fahrt etwas frisch gemacht hatten, sind wir auch schon zum Hafen gefahren. Dort haben wir uns ein wenig auf dem Pier umgesehen und einen tollen Candy Shop namens ‚Carousel Candy‘ entdeckt. Der Laden ist von außen knallpink und somit nicht zu übersehen. Sehr liebevoll eingerichtet, mit jeglichen Süßigkeiten also alles was das Herz begehrt^^. Anschließend sind wir noch etwas in der Stadt rumgelaufen und auf eine Straße mit einigen Marktständen gestoßen, dort herrschte irgenwie ein leicht südeuropäisches Flair, gerade auch aufgrund der zahlreichen, kleinen und individuellen Cafés. Zum Dinner ging es abends zu Denny’s, ein typisch amerikanisch eingerichtetes Diner, welches sich direkt gegenüber von unserem Motel befand. Das Essen dort war nicht überragend aber ganz ok.

Unsere Unterkunft: das Candle Bay Inn Motel | 1 Nacht

 10. Station: Pismo Beach

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Nachdem wir nun eine weite Strecke auf dem Highway 1 zurückgelegt hatten waren wir auch endlich in Pismo Beach angekommen. Hier hatten wir einen sehr entspannten Aufenthalt. Unser Motel war nur ein paar Meter vom Strand entfernt, an dem wir dann auch den Rest des Tages verbracht haben. Auf unserem Rückweg über den Pier haben wir sogar von weitem noch einen Wal bzw. seine Wasserfontäne gesehen. Ein tolles Erlebnis! Zum Dinner ging es später ins ‚Shell Beach Brew House‘, welches sich direkt neben dem Motel befindet. Zum Abschluss des Tages hatten wir uns noch dazu entschieden, den Sonnenuntergang von einer Bucht aus zu betrachten, einfach wunderschön. Ich persönlich kann Pismo Beach nur jedem empfehlen, der auf seiner Highway 1 Tour einen Zwischenstopp einplant.

Unsere Unterkunft: das The Palomar Inn Motel | 1 Nacht

 11. Station: Los Angeles → Way back Home

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Das zweite Mal in L.A. und ich hatte mich schon die ganze Reise über gefreut, bald wieder dort zu sein. Die Stadt hat mich einfach gepackt! In diesen 5 Tagen ging es für uns nochmal nach Hollywood, Santa Monica, Beverly Hills, Manhattan Beach, Redondo Beach und nach Malibu. In dieser Zeit haben wir noch das ein oder andere Mitbringsel für Familie und Freunde besorgt und somit auch relativ viel Zeit in verschiedenen Malls verbracht, da es blöderweise sowieso an zwei Tagen geregnet hat. Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, informiert dieser Blogpost etwas ausführlicher über meine Lieblingsorte in Los Angeles.

Unseren letzten Tag haben wir dann in Manhattan Beach verbracht und mit einem super leckeren Abendessen bei Mama D’s ausklingen lassen. Da unser Flug um 4 Uhr morgens ging und es sich somit nicht gelohnt hat, für ca. 3 Stunden Schlaf noch ein Hotelzimmer zu buchen, hatten wir uns dazu entschieden die Nacht im Flughafen zu verbringen. Unser Rückflug war zweigeteilt, zuerst ging es für uns mit United nach New York. Bei dieser Airline war der Service wirklich unglaublich schlecht: man bekam nur ein einziges Getränk und auch das Essen war nicht im Preis enthalten sondern konnte völlig überteuert dazu bestellt werden. Von New York nach Düsseldorf sind wir glücklicherweise wieder mit der Lufthansa geflogen. Wir hatten weder irgendwelche Probleme mit unseren Koffern noch mit dem Zoll also was die Flüge angeht hatten wir wirklich Glück, da alles völlig reibungslos verlaufen ist.

Unsere Unterkunft: das Parlour Motel | 4 Nächte

Fazit

Ich persönlich bin völlig begeistert von den USA. Vor der Reise wollte ich wirklich schon lange unbedingt mal nach Amerika reisen und ich kann nur sagen, dass es mich ich jetzt nach unserer Reise nur noch mehr dorthin zieht und ich es kaum erwarten kann das nächste Mal in die Staaten zu fliegen. Meine Lieblingsstadt war definitiv Los Angeles wobei mich San Francisco auch wirklich beeindruckt hat, da dort irgendwie alles so geordnet scheint. Auch Las Vegas möchte ich unbedingt wiedersehen, allerdings denke ich, dass es wohl Sinn macht, wenn man mit mindestens 21 nochmal wiederkommt, da man so viel mehr dort erleben kann.

Tipps:

Wer auch eine Rundreise in Amerika plant, der sollte sich vorher informieren in welchem US-Bundesstaat die Mehrwertsteuer am niedrigsten ist. Wir zum Beispiel haben einige Lebensmittel oder Kosmetikprodukte die wir unbedingt nach Deutschland importieren wollten in Arizona bei Walmart gekauft, da es so wesentlich günstiger war als wenn wir die Sachen erst in L.A. gekauft hätten.

Mit unseren Unterkünften waren wir eigentlich fast immer zufrieden. Das Hardrock Hotel in Las Vegas war natürlich ein Highlight aber auch die ganzen Motels haben ihren Zweck erfüllt und waren wirklich nicht schlecht. Das letzte Motel in Los Angeles würde ich vielleicht nicht gerade weiterempfehlen, da es dort etwas sauberer hätte sein können. Da uns aufgefallen ist, dass Airbnb nicht gerade günstiger und zusätzlich viel komplizierter ist als einfach ein günstiges Motel bei Booking.com zu buchen, haben wir nach unserem ersten Aufenthalt bei Milly in Los Angeles auch nur noch über die Booking-App, Motels für den jeweils nächsten Tag gebucht.

What I love about L.A.

First Time in L.A.

Im Sommer 2015 durfte ich das erste Mal in die USA reisen und bei einer Rundreise auch einige Zeit in Los Angeles verbringen. Ich habe wirklich viel von der Stadt erwartet, nach allem was ich so über sie gehört habe, nun kann ich jedoch sagen: Meine Erwartungen wurden übertroffen! Seit meinem Rückflug von LAX nach Deutschland vermisse ich Los Angeles jeden Tag mehr und hoffe sobald wie möglich wieder dorthin zurückzukommen! Was genau mich an der Stadt so sehr fasziniert hat und welche Orte mir am besten gefallen haben werde ich in diesem Artikel mal vorstellen…

Die Stadt der Kontraste

Einzigartig an L.A. ist sicherlich die Vielseitigkeit. Einerseits die vielen berühmten Strände, andererseits die Hills oder die riesigen Bürogebäude in Downtown. Die abgeranzten Freeways mit so kleinen und unscheinbaren Auffahrten, dass sie für uns Deutsche meist nicht mal als Auffahrt erkennbar sind und wiederum die zahlreichen glamourösen Shopping Malls. Das Leben im Überfluss im Gegensatz zur Armut, zwar gibt es die tollsten Villen in Los Angeles, die man sich nur vorstellen kann, allerdings auch unglaublich viele Obdachlose auf den Straßen oder auch viele Menschen, die sich mit zwei oder drei Jobs gerade so über Wasser halten können obwohl sie schon nur eine kleine Wohnung in einer schlechten Ecke haben während eine Kim Kardashian mit einem Instagram-Post mal eben 300.000$ verdient. Fair ist das alles sicherlich nicht, die Realität sieht nur leider so aus.

Meine liebsten Orten

Die Hills

Ob nun Hiking im Runyon Canyon Park, ein Morning Run im Griffith Park oder auch einfach nur der Blick auf das berühmte Hollywoo938967a5-5d5c-4070-bdc7-54a67afbff22d Sign vom Griffith Observatory aus, ein Aufenthalt in den Hills ist meiner Meinung nach perfekt um dem ganzen Trubel in der Stadt zu entfliehen und mal abzuschalten. Man hat eine traumhafte View über die ganze Stadt und kann in Ruhe die Natur genießen, die frische Luft einatmen, vielleicht ein Picknick machen und trotzdem ist man quasi immer noch mitten in L.A. auch wenn es sich vielleicht gar nicht so anfühlt. Wie zuvor bereits erwähnt eignen sich die Hills auch super um Sport zu treiben, vor allem wenn man sich nicht gerade am Muscle Beach auf den Präsentierteller stellen möchte sondern vielleicht lieber in Ruhe beim Joggen den Kopf frei kriegen und sich auspowern will.

Manhattan Beach

An meinem eIMG_1527rsten Tag in Los Angeles ging es direkt zum Venice Beach und ich muss sagen, dass es dort für mich schon eine kleine Enttäuschung war… Es hat durchgehend und wirklich an jeder Ecke nach Gras gestunken und dementsprechend war auch das Verhalten der Leute dort. Zwar war es irgendwie auch cool, gerade die ganzen Shops an der Strandpromenade wie zum Beispiel die einzigartige „American Apparel Beach Boutique“ oder der berühmte Skatepark, allerdings nicht so wirklich meine Welt. Manhattan Beach hat mir dafür umso besser gefallen, eine wunderschöne Stadt im Los Angeles County mit einem wunderschönen Strand! Insgesamt ist die Atmosphäre dort einfach sehr entspannt, viele Surfer, ein toller Pier und der moderne Baustil einiger Häuser dort hat mir besonders gut gefallen. Ein kleiner Restaurant-Insider-Tipp von mir wäre hier „Mama D’s Italian Kitchen“, nur ein paar Meter vom Strand entfernt, in der Manhattan Ave. Das ‚Garlic Bread‘ war so lecker, dass es mir bis heute nicht aus dem Kopf gegangen ist ^^ , auch die Bedienung war unglaublich nett, was will man mehr? Einfach nur eine Traumstadt!

West Hollywood – Beverly Hills

Liebe auf den ersten Blie73d273e-5fcb-4849-9b9d-a2787ace594fck! Schon während der Autofahrt von West Hollywood zum Beverly Center kam ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus, wo man nur hinsieht, prunkvolle Häuser bzw. Villen und Palmen die ganze Straße entlang, dazu die Hollywood Hills im Hintergrund. Nach einer ausgiebigen Shopping-Tour im Beverly Center (eine wirklich tolle Mall!), hieß es Beverly Hills zu Fuß zu erkunden, es ist einfach so ruhig und friedlich dort im Gegensatz zu Hollywood am Walk of Fame, der Touri-Magnet schlechthin, ich muss sagen dort hat es mir nicht sonderlich gefallen, man muss es zwar definitiv mal gesehen haben, allerdings war es mir viel zu trubelig dort.

Santa Monica

Ebenfalls eine total coole Stadt im westlichen Los Angeles County, hier ist auf jeden Fall immer etwas los! Besonders gut eignet sich Santa Monica zum shopp6bf5e002-dced-4f27-aff7-4db9830c57e1en gehen, da es auf der berühmten Third Street Promenade eine ziemlich große Auswahl an Geschäften gibt von einfachen Stores wie H&M oder Forever 21 über trendige Brands wie Victoria’s Secret, Brandy Melville und Abercrombie bis hin zu High-End Designermarken wie Louis Vuitton oder Tory Burch. Wer sich also hier einkleiden möchte, der wird sicherlich fündig, da eigentlich für jeden irgendetwas dabei ist. Die nächste große und bekannte Attraktion in Santa Monica ist natürlich der Pier, da es nicht ein einfacher Pier wie an jedem anderem Strand ist sondern quasi ein Pier mit einem kleinen (überteuerten) Freizeit Park darauf, der „Pacific Parc“. Natürlich auch ein beliebtes Touristen Ziel weshalb eine Fahrt auf der Achterbahn auch stolze 12$ kostet. Wirklich schön sieht das ganze allerdings erst aus wenn die Sonne untergeht bzw. wenn es dunkel ist, da dann das Riesenrad im „Pacific Parc“ in ständig wechselnden Farben und Mustern leuchtet.

Other benefits of L.A.

Food

Was ich mit am meisten an Los Angeles vermisse ist eindeutig das Angebot an Essen was es dort gibt. Es gibt einfach nirgendwo so leckere Burger wie bei In-N-Out. Ich will auf keinen Fall behaupten, dass das Essen dort gesund ist, allerdings muss man sagen, dass dort alles frisch gemacht wird, der Salat auf den Burgern ist immer frisch, sogar die Kartoffeln werden erst vor Ort zu Pommes weiterverarbeitet, dazu kommt noch wie es allerdings in Amerika in allen Lokalen der Fall ist, dass die Refills gratis sind. Außerdem gibt es in L.A. wirklich an jeder Ecke einen Starbucks Store in denen das Angebot einfach viel viel größer ist als das, hier in Deutschland bei Starbucks. Das beste dort was es, wie sollte es anders sein, selbstverständlich auch nicht in Deutschland gibt, sind eindeutig die „Birthday Cakepops“ die sollte wirklich jeder mal probiert haben. Ein wirklich cooles Lokal zum frühstücken ist „ihop“, hier muss man allerdings eine ganze Menge Hunger mitbringen, da die Portionen einfach riesig sind und alles mit viel Fett und Zucker zubereitet ist, dementsprechend gut schmeckt das ganze dafür aber auch ^^. Wer wie ich ein Fan von Süßigkeiten und zugegeben auch ein kleines „Verpackungs-Opfer“ ist, der ist in den Supermärkten wie Target oder Walmart eindeutig im Himmel! Tausende Sorten von Ben & Jerry’s, Oreo Keksen, Cereals, Starbucks-Getränken etc., außerdem sind dort die ganzen ‚coolen‘ Wassermarken (Fiji, Voss…) viel günstiger als hier in Deutschland. Normalerweise achte ich immer auf eine gesunde Ernährung, während einem USA-Urlaub würde ich dies jedoch niemals durchhalten, da das Angebot an leckerem und ungesundem Essen dort einfach so unglaublich groß ist, zu einem In-N-Out Burger könnte ich außerdem niemals nein sagen.

Shopping

Abgesehen davon, dass das Angebot an verschieden Marken und Stores in Los Angeles natürlich viel größer ist als in Deutschland, sind auch die Angebote um einiges besser. Die regulären Preise sind zwar nicht großartig niedriger als sie in Deutschland sind, in den Staaten gibt es aber dafür massenhaft Outlets in denen die Angebote meistens wirklich unschlagbar sind, wie beispielsweise Levi’s Jeans für gerade einmal 10-25$, ein Scherz im Gegensatz zu den Preisen hierzulande. Die „Citadel Outlets“ im Osten von Los Angeles kann ich hier auf jeden Fall mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

„Healthy Lifestyle“ in den USA?

Klischeedenken

Wer an das Essen in den USA denkt hat wahrscheinlich erstmal diverse Fast Food Ketten im Kopf.       Ob nun In-N-Out Burger, Taco Bell, Domino’s Pizza, Jack in the Box oder aber ganz klassisch McDonald’s, eine große Herausforderung ist es definitiv nicht sich an Pizza, Burger und co. zu bedienen…

Vom Fast Food zum „Healthy Lifestyle“

3ab2d9df-1150-4be3-a92b-4bac6fd79e3aWie ich es allerdings während meinem Aufenthalt an der Westküste und durch diverse soziale Netzwerke mitbekommen habe, scheint sich der Trend vor allem bei einigen Promis und der jüngeren Generation eher zum „Healthy-Lifestyle“ hinzubewegen. Jeder träumt von der perfekten Figur und greift daher lieber zu Wasser oder aber zum trendigen „Pressed Green Juice“ statt zur Cola. Dieser Wandel wird natürlich auch von der Lebensmittelindustrie wahrgenommen, wodurch wiederum zahlreiche neue Produkte auf den Markt kommen um diesen Lifestyle zu unterstützen. Beispielsweise eine Flasche Saft für ca. 6$, um den Körper zu entgiften, oder aber Quinoa-Salate und völlig überteuerte, total gehypte Wassersorten (Fiji, Voss, Boxed Water, Smart Water…).                  Auch Cafés wie Starbucks ziehen hier mit. Schon lange wird hier nicht mehr einfacher Kaffee und Kuchen angeboten, nein, der Kaffee kann individuell beispielsweise mit Sojamilch kreiert werden. Als Alternative zum Schokomuffin werden hier Salate, Wraps oder zum Frühstück ein Oatmeal angeboten.

Umsetzung im Supermarkt

Wer davon absieht sein Essen in Lokalen zu sich zu nehmen sondern sich lieber zu Hause etwas zubereitet, der wird in den riesigen amerikanischen Supermärkten wie Target und Walmart definitiv fündig. Zwischen rauen Mengen an Fertiggerichten, Süßigkeiten und allem was das Herz begehrt gibt es nämlich meist auch eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse in tausenden Sorten und Varianten. Im gegensatz zu Deutschland wo es z.B. ganz normal ist eine Wassermelone so zu kaufen wie sie ist, wird sie in Amerika eigentlich überall verpackt und in mundgerechten Stücken verkauft. Die gesunde Ernährung wird also auch in den Supermärkten unterstützt und ermöglicht, jedoch muss man selbst auf jeden Fall eine starke Willenskraft mitbringen um sich nicht von dem immer noch viel größeren Angebot an leckeren aber dafür ungesunden Sachen wie z.B. den riesen Eimern mit Ben & Jerry’s Eis verführen zu lassen.

Hohe Preise…

Das hört sich natürlich alles ganz schön und gut an, wenn man jedoch erstmal bei Target in der Obstabteilung steht wird einem bei dem Blick auf die Preisschilder schnell mal ganz anders! Nicht nur die trendigen Säfte und Smoothies werden unglaublich überteuert verkauft, bei vielen gewöhnlichen Lebensmitteln ist dies ebenfalls der Fall. Wer also Geld nicht gerade in rauen Mengen zur Verfügung hat, sich aber trotzdem gesund ernähren will, der hat es eindeutig nicht ganz so leicht in den Staaten. Allerdings gibt es selbstverständlich auch hier einen Weg: Trader Joe’s beispielsweise, der ‚Bio-Aldi‘ in Amerika bietet zwar nicht so eine große Produktauswahl, dafür aber viel niedrigere Preise und dazu kommt noch, dass alle Lebensmittel ‚organic‘ sind.

Touri-Tipps

Kein Wunder also, dass viele Deutsche, die schon mal in Amerika Urlaub gemacht haben, behaupten, dass es günstiger sei bzw. preislich keinen Unterschied macht ob man nun Essen geht oder sich in einem Holiday Appartment selbst mit Lebensmitteln aus dem Supermarkt verpflegt. Wer aber während seinem USA-Aufenthalt seinen „Healthy-Lifestyle“ wirklich streng durchziehen will, was ich mir wirklich schwer vorstelle bei den ganzen Angeboten an Süßigkeiten, die es nur dort gibt und den vielen verschiedenen, sogar recht günstigen Fast Food Ketten, der sollte sich vielleicht einfach an Supermärkten wie Trader Joe’s orientieren und nicht an einem Supermarkt der sich mitten in einem Touri-Ort befindet.

 

Bezahlen im Nordamerika

coins-361488_1280Der Euro hat uns das Reisen in der EU deutlich erleichtert. Kein lästiges Geldumtauschen mehr. Bei internationalen Reisen funktioniert das aber leider nicht. Die USA als eines der beliebtesten Reiseziele beispielsweise machen es einem zusätzlich zu strengen Einreisebestimmungen mit dem Dollar schwer.

Kreditkarte als Lösung

Kreditkarten sind mit zusätzlichen Kosten verbunden. Eine Meinung die sich bis heute fest in den Köpfen verankert hält. Doch das muss längst nicht mehr der Fall sein. Die Konkurrenz der Anbieter hat zu einigen kostenlosen Angeboten geführt. Der Vorteil am Internet: man kann heute alle Angebote einfach vergleichen. Auf kostenlose Kreditkarten hat sich beispielsweise kreditkarte-kosenlos.de spezialisiert.  Für die USA und Kanada gibt es hier die richtigen Angebote, die mit vielen nützlichen Extras wie Reiseversicherung und Reisekrankenversicherung locken. Kreditkarten haben zusätzlich den essentiellen Vorteil, dass ohne Probleme Bardgeld auch in den USA oder Kanada abgehoben werden kann.

Besondere Geschäftszeiten

Während die USA vom Einkaufsverhalten dem deutschen Standard entsprechen hat Kanada häufig außergewöhnliche Geschäftszeiten. Eine Übersicht über diese und weitere Informationen zur Währung und andere wichtige Reiseinfos kann man unter goruma.de finden. Das es durchaus Sinn macht sich vor einem Auslandsaufenthalt ausführlich zu informieren dürfte selbsterklärend sein. Im Internet finden sich zwar zahlreiche Ratgeber, oft muss man aber zahlen. Bei goruma gibt es eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Infos für Kanada.

Der Wechselkurs

Gerade wenn eine Reise langfristig geplant ist macht es Sinn den richtigen Moment zum Geldtauschen abzuwarten. Der Kurs zwischen Euro und internationalen Währungen schwankt täglich und der richtige Moment kann gerade bei größeren Summen einen erheblichen Unterschied machen. Auf finanzen.net lässt sich beispielsweise der Euro-Kanadischer-Dollarkurs verfolgen mit aktuellen Bewegungen und Statistiken über die letzten Monate. Bei der Jahresübersicht lassen sich Monate identifizieren in denen es besonders Vorteilhaft gewesen wäre zu tauschen.  Dementsprechend bleibt nur zu empfehlen in den Ausleger des ehemaligen britischen Empires reisen sollte langfristig geplant werden und mit Kreditkarte und dem richtigen Wechselkurs kann massig Geld gespart werden.

Bildquelle: pixabayuser DasWortgewand